Die Hölle    

Ja, ich glaube an eine Hölle.    

Ich hab aber keine Ahnung, wo sie lokal zu finden wäre, genauso wie das Leben in Ewigkeit beim himmlischen Vater.    

Ich glaube jedoch nicht, das die Hölle ein Ort wäre, wo man verdienter maßen von Gott zwecks Strafversetzung hinkatapuliert werden würde.    

Vielmehr glaube ich, das die Hölle vom inneren Wesen her selber ausgesucht wird.    

Jetzt nur keine Illusionen machen, von wegen "dann ist es ja gut, dann suche ich mir den Himmel aus".

Denn das innere Wesen (der göttliche Funken in uns), ist etwas, was sich nicht von unserem heutigen Bewustsein manipulieren lässt.    

Ich glaube das es viel tiefgreifender geht.    

Wenn das göttliche Wesen, welches uns anvertraut wurde, das, was uns als Wesen her bemerkbar von anderen unterscheiden lässt, mit der ewigen Liebe Gottes konfrontiert wird, ein Wiedersehen mit dem himmlischen Vater sozusagen, dann wird das geführte Leben eine riesen große Rolle spielen, ob wir mit der Liebe Gottes klarkommen können, oder ob wir uns vor Scham in dem letzten Winkel der Hölle verkriechen wollen, wo uns Gott ja nicht sieht.    

Ich glaube das die Liebe Gottes das wahre Höllenfeuer ist.    

Denn die Liebe ist ein Feuer.

Wenn wir ehrlich zu uns sind, dann kann die Liebe uns zum guten verändern.    

Die Liebe deckt aber auch in unserer selbst auf, wo genau in uns "der Schuh drückt".    

Und es kann quälend sein, wenn die Liebe eines anderen Menschen uns es vormacht, wie man liebevoll und Weise mit einem Problem umgehen könnte, im Gegensatz zu den Dummheiten, die wir aus einer egoistischen Laune heraus vollbracht haben, die zum Nachteil eines Mitmenschen gereicht hat.     

Und wenn schon ein Mensch in uns die dunklen Seiten quälend ins Bewustsein treiben kann, dann wird die Gegenwart Gottes dies noch viel intenvsiver tun - "Gott ist Liebe" - daran glaube ich.   

In der Ewigkeit wird also unsere innere Einstellung zur Liebe Gottes der Ausschlag sein, wie wir die Ewigkeit verbringen wollen.

Ich glaube das sich Gott dafür interessiert, ob wir es in unserem inneren Wesen zulassen können, ob wir uns von der Liebe in unserem Leben beeinflussen lassen, da nur dadurch das innere Wesen, das, was Gott in uns legte, zum Vorschein geraten kann.    

Ich glaube das uns Gott schon immer zuerst geliebt hat, noch bevor wir überhaupt wussten, wie der Begriff lautet, den unsere Sprache dafür vorgesehen hat.

Die Hölle ist also immer erstmal ein innerer Zustand im Menschen, wenn er diese Fähigkeit - zu lieben - nicht als gesunde Alternative in seinem Leben, ausleben konnte, sondern er andere Wege gegangen war, die ihn entfernt der Liebe Gottes mit Schuld beladen haben.     

Diesen Zustand der Gottesferne ist die Sünde - aus dem Zustand Sünde, folgt die Sünde - das Sündigen an sich.    

Denn diese Gottesferne, diese innere Sehnsucht nach etwas Besserem, ist ein Grundmotor unserer Psyche.    

Wir sind alle Menschen die sich nach der absoluten Liebe sehnen, die letztlich nur in Gott, durch Jesus, zu finden ist.     

Die Wege die wir gehen, um dieses Bessere zu erreichen, sind jedoch unterschiedlich und nicht immer zum Guten des Nächsten.

Wer hier egoistisch vorgeht, gar die Liebe verdrängend, da sie als Schwäche gesehen wird, wird zum Kandidaten für das "Gefängnis", in das man sich selber eingeschlossen hat, was im Jenseits das ist, was ich als Hölle verstehe.     

Zum weiteren Verständnis empfehle ich Bücher von Max Lucado.

Jedoch darf man meinetwegen auch die Meinung behalten, die man bisher vertritt.     

Beizeiten werde ich mir noch vornehmen, diese Thematik etwas weiter abzurunden.