Die Dreieinigkeit anhand der NWÜ erklärt

Die Dreieinigkeit anhand der "Neuen-Welt-Übersetzung" erklärt
 
 
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Die elf Jünger dagegen gingen nach Galiläa zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte,
und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten.
Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach:
„Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.
Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen,
tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 
und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.
 
Matthäus 28: 16-20 ("NWÜ")
 
 
Vorab:
Jeder darf das Gottesbild behalten was er hat.
Denn jeder Mensch kann nur das Gottesbild in sich tragen, was er persönlich aufgrund seines Werdeganges auch logischerweise nur haben kann.
Und Gedanken darüber, wie dieser Gott da oben sein müsste damit man an ihm glauben könnte, diese darf jeder nach belieben sich selber machen.
Dennoch kann ich mir vorstellen, das es Zeugen Jehovas gibt, die mit der Dreieinigkeit nichts anfangen können.
Mir ging es schließlich nicht anders, als ich mich auf meinen persönlichen Glaubensweg neu orientierte.
Die Dreieinigkeit ist eigentlich genauso nur eine Überlegung des Menschen.
Denn manchmal muss man Dinge selber durchdenken, um sie zu verstehen - das ist wie mit dem erlernen des Lesens der Uhrzeit anhand des Ziffernblattes - erst wenn man etwas durchdenkt und sich hineinversetzt, etwas an mathematischen Grundkenntnissen mitbringt, dann wird man die Uhrzeit gut lesen lernen.
Ab man dann später selber bei dem digitalen Ablesen der Uhrzeit bleibt, das kann man für sich selber entscheiden.
Gut ist, wenn man es wenigstens zur Not auch anders kann...
Will sagen: Auch wenn man es nicht glaubt, wäre es gut, wenn man es wenigstens verstanden hat - oder man schweigt halt zu dem Thema, was ebenso weise wäre.
 
 
 
Was ist eigentlich die Dreieinigkeit?    
 
Die Dreieinigkeit (3E) ist ein Gottesbild.   
Ein Gottesbild ist in der Regel, so sollte es zumindest sein, ein inneres Bild, welches man sich persönlich gemacht hat, bzw. was aufgrund persönlicher Entwicklung und Erfahrungen sich auch weiterentwickeln und wachsen darf.    
Auf dieser Homepage gab es bereits viele Hinweise und Beispiele was der Unterschied zu einem fremd-übertragenen Bild wäre, sowie den Mechanismen wieso man persönlich etwas übernehmen will oder nicht, was auch noch mal was ganz anderes zur persönlichen Gotteserfahrung wäre
   
Hinter der 3E verbirgt sich aber auch das allgemein christliche Gottesbild.   
Auch wenn man es selber nicht so sieht. 
 
 
 
Entnommen wurde es der Bibel, was hier im Artikel noch verdeutlicht wird, dies auch (ausnahmnweise) anhand der "Neuen-Welt-Übersetzung" (NWÜ).
Dies möchte ich u.a. dadurch verdeutlichen, das ich die Bibelstellen mit einem Doppelpunkt anführe (z.B. 1.Mose 1:1 sprich: Erster Mose Kapitel 1 Vers 1).
 
 
Es verhält sich so das die Wachtturmgesellschaft behauptet, sie könnte ihre Sonderlehren anhand jeder Bibel verdeutlichen - wie sie das macht, wenn sie es denn mal tun würde, ist hier bereits ebenso abgehandelt worden.   
Jedoch kann die WTG nicht jede ihrer Sonderlehren anhand anderer BÜ erläutern, was ebenso an Beispielen verdeutlicht wurde. 
Tatsächlich könnte man aber anhand der "NWÜ" sehr gut die 3E erklären, was hier parallel getan wird.
Ich "stütze" mich bei einigen Aussagen sozusagen auf die NWÜ.
 
Dabei werde ich einige Verse jeweils in ihrem Kern und in Anlehnung an die griechische Ursprache kommentieren, andere für sich sprechen lassen.  
 
Während die Wachtturmgesellschaft (WTG) darangeht, Bibelverse einseitig hervorzuheben, muss man sich nur noch die Bibelverse hinzuziehen, welche ein Zeuge Jehovas eher weniger erklärt bekommt - genauso verhält es sich mit allen möglichen Sonderlehren der Zeugen Jehovas.
Es werden den Zeugen Jehovas ganz einfach nicht alle relevanten Bibelverse zu einer Thematik vorgelegt, sondern durch externe Erklärungen und Umdeutungen, welche selbst in der Bibel nicht zu finden sind, dementiert, um das umzudeuten, was zu biblischen Zeiten Gang und Gäbe war.   
 
 
Wenn man also die Bibel jeweils für sich sprechen lässt so erkennt man selbst anhand einer "NWÜ", das die 3E keine Erfindung eines Konzils von Nizzäa war, auch keine heidnische Trinität - im Gegenteil - sondern etwas ganz normales, wie es bei den ersten Christen zu jeweils einem persönlichem Gottesbild wurde, was dann in den griechischen Schriften festgehalten wurde.    
Aber ich möchte nichts vorwegnehmen.
 
 
Bas biblische Gottesbild im alten Testament
Im alten Testament gab es für den damals Gläubigen nur den Gott, den man hinter "JHWH" sah.   
Der Mensch war in der Sicht der damaligen Gläubigen im "Bilde Gottes erschaffen", so verstand man zumindest die relative Willensfreiheit des Menschen und heutige Bibelfundamentalisten tun dies immer noch.   
Jedoch ist der "freie Wille" eine Illusion, denn der Mensch agiert viel zu eingeengt in seiner Selbstsicht.
Dennoch übertrug man zu damaligen Zeiten die eigene menschliche Mentalität - aufgrund mangelnden Selbstverständnisses (was Menschsein eigentlich bedeutet) - auf das Gottesbild selber.    
Der damalige Mensch, beeinflusst von der "Nimrod-Periode" (die damalige Menschheit zur Zeit Abrahams war eine Jagdgesellschaft), lebte selber viele Jahrhunderte als gnadenloses Wesen, wo der Wert eines Menschenlebens nicht viel Wert war.   
So übertrug man diese Unbarmherzigkeit des Menschen auch auf das Gottesbild, da der Mensch ja "im Bilde Gottes" geschaffen sei.
Das beobachtet man aber auch in vielen alten kulturellen Gottesbildern, das die Mentalität des Menschen in einem Gottesbild festgehalten wird.   
Das ist aber auch typisch menschlich:
Der Mensch hat sich stets aufgrund der Gegebenheiten - den damaligen Vorstellungen von Werten und sozialem Gefüge, den Beobachtungen und der damals ihm möglichen Wahrnehmung, sowie fehlenden Wissen - seine Vorstellungen über Gottheiten mit einfließen lassen.   
 
So war das mit dem Gott der Hebräer nicht anders.   
Abraham, auch Gottes Freund genannt und der Vorvater des Judentums, war verleitet seinen eigenen Sohn als Opfer zu töten - ich persönlich bewerte diese Situation so, das Gott diese falsche Wertvorstellung über ein Menschenleben dem Abraham vor Augen führen wollte.
Denn immerhin hinderte Gott den Abraham, diese Tat zu vollenden.
Das Beispiel zeigt, das in jeglicher Glaubensvorstellung es im Gläubigen eine eigene Wertevorstellung gibt, die er auf seine Gottheit überträgt.   
Da Kinderopfer in der Baalsanbetung der umliegenden Nationen üblich war, zögerte Abraham nicht.   
Wir Christen heutzutage würden nicht im Traum dran denken, das Gott von uns fordert, unsere Kinder zu opfern.   
Doch Abraham wollte dies ohne zögern tun.
 
Der Mensch selber, in seiner eigenen Wertevorstellung, die von dem was damals "normal" war beeinflusst wurde, wird sich auch nur so verhalten, wie es für ihn normal ist.
Der Mensch ist also zuweilen in seiner Geschichte auch unmenschlich gewesen.
 
Was ist mit dem sogenannten menschlichen Gewissen?   
Ich weiß, das wäre es wert, eine Abhandlung für sich zu verfassen.
Kurzerhand könnte ich schildern, das dieser innere Verhaltenskodex sich im Laufe eines Lebens verändern kann.   
Wenn der Mensch jung ist und in einer Umwelt aufwächst wo ein Menschenleben nichts wert ist, dann wird dieser Mensch sich anpassen.   
Bei Abraham war es nicht anders.   
Auch wenn er Gottes Freund genannt wurde, so war er den Prägungen damaliger Zeiten ausgesetzt.   
Auch wenn er Gott liebte.   
Verhielt er sich so, wie er glaubte, das es Gott gefiel - zum Glück ging die Sache für Isaak gut aus.    
 
Dennoch ist der altestamentliche Monotheismus für mich authentisch.
Man brauchte nur die Vielgötterei der umliegenden Nationen zu betrachten.   
Ein Hauptgott mit Nebengöttern, sogar mal drei Hauptgötter, mit all deren Tempeln, Priester und damit verbundenen Möglichkeiten diesen sich irgendwie kenntlich zu zeigen.
Vielgötterei war normal.
Hier einen damals lebenden Menschen glaubhaft zu versichern, das es nur einen Gott gibt, wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.   
So wie man jemanden heute auslachen würde, wenn man sagt man käme vom Mars.
 
Jedoch, so glaube ich, hat dieser Abraham eine Begegnung mit dem einen Gott gehabt.
Denn von alleine käme keiner auf die Idee, nicht zu damaligen Zeiten, das es nur einen Gott gibt.
Ich glaube, das Abraham diesen Gott begegnete.   
Jedoch auch, das dieser noch eine Menge über den Wert eines Menschen lernen musste.   
 
Später zu Moses Zeiten war es nicht anders.   
Immer noch ist die Menschheit mit Greueltaten überschattet.
Trotz der Zehn Gebote, wo es hieß das man nicht töten dürfe, war Israel auf seinen eigenen "Kreuzug" gegen die Baalsanbetung.   
Wir finden in der Bibel also den ersten Religionskrieg schon im alten Testament, wo aus der Lektion die Gott dem Abraham vermittelteln wollte, der damalige Gläubige nichts gelernt hatte.
Im Gegenteil.   
 
Eigentlich war Abraham lange vor Augustinus, der erste Wüstenvater.
Er wusste, so wie es später der Apostel aufschrieb, das Abraham auf eine nicht von Menschen erbaute Stätte (eine Anspielung auf das himmlische Jerusalem) hoffte, weswegen er den Rest seines Lebens in Zelten wohnen sollte.     
 
 
Dennoch verfolgten seine Nachkommen nach dem Exodus den Plan, das Land Kanaan zu erobern - ich kann das gut nachvollziehen, das es bestimmt nicht bequem ist sein Leben in Zelten zu verbringen.
Aber dann daraus den göttlichen 
 
 
Schon in der Thora finden wir Zusätze, wo Menschen getötet werden sollten, wenn diese z.B. nicht den Sabbath hielten.
Gott war immer noch in den Köpfen der Menschen ein unbarmherziger Gott.
Keine Gnade.
Selbsterstellte Gesetze waren heiliger als das Menschsenleben selber.
 
Dennoch glaube ich, das Gott in der Lage war, diese Menschen, die den Wert eines Menschenlebens nicht achteten, um sein Wort, sein Wille für die Menschen, auch wenn diese dachten, das etwas völlig anderes Gottes Wille war, weiterzugeben.   
Während Abraham hoffte eines Tages im himmlischen Jerusalem zu wohnen, dem eigentlichen Verheißenen Land was von Milch und Honig fließt, so wurde diese Verheißung verwendet, um einen Straffeldfzug Gottes zu initiieren, als wenn Gott wollte, das man dieses Land gewaltsam zurückerobern solle.   
Dabei war sein Gebot "Du sollst nicht töten" auf ewig in Stein gemeißelt.    
Dennoch versprach Gott dem Abraham, das aus seine Nachkommen sich alles zum Guten wenden würde.   
Gott setzte sein Wort, seinen Willen für den Menschen,  in unbarmherzige Gemüter, welche den barmherzigen Gott als unbarmherzig darstellten.   
Jedoch macht die Vorstellung von einen unbarmherzigen Gott, nicht Gott zu einem Unbarmherzigen.   
 
Ja, ich weiß, es geht um die Dreieinigkeit.    
Jedoch, wenn der damalige Mensch nicht in der Lage war, Gottes Wesen der Liebe zu erblicken, sondern weiter ein Menschenleben für nichtig erklärt, wie hätte der damalige Mensch jemals erkennen können, das seine gewaltsamen Ambitionen etwas sind, was ganz und gar nicht "im Bilde Gottes" passt?    
Und wenn der damalige Mensch aufgrund seiner Blindheit nicht mal seinen Mitmenschen sieht, wie will er dann Gott erkennen?
 
Der damalige Gläubige musste als Mensch also noch eine Menge lernen.    
Hier glaube ich, das zusätzlich zu den zehn Geboten noch der Tempeldienst hinzukam.  
Jedoch wurde dieser nicht erstellt um wahllos Tiere abzuschlachten, sondern um vor Gott ein versöhnliches Mahl einzunehmen, denn diese Tiere wurden später noch verzehrt und nicht weggeworfen.   
 
Es fing eigentlich schon mit dem Verbot an, Blut zu essen.
Hier galt es sich zu verinnerlichen etwas getötet zu haben, um es zu speisen.   
Im Gegensatz zu den umliegenden Nationen, wo man kein "Auge für Auge" kannte, war dieses sich Vergegenwärtigen getötet zu haben, etwas völlig neues.    
Es wurde als Sünde aufgestellt, wenn man seinen Mitmenschen tötet (zumindest im Gesetz).   
Doch das dauerte - und die Menschen haben sich nicht wirklich geändert.
Heute weiß eigentlich jeder:  
Ein Gesetz, die Angst vor Strafe, macht keinen guten Menschen.   
Der damalige Mensch sollte dennoch das Gesetz befolgen.   
 
Ich weiß, das dies familienpsychologisch Sinn machen kann, das der Mensch erst durch ein Gesetz neue Verhaltensweisen lernt (z.B. nicht mehr zu stehlen), statt dessen besseren Möglichkeiten folgt, wodurch neue und bessere Verhaltensmuster an die nächste Generation vorgelebt und weitergegeben werden kann. 
So glaube ich, war dies Gottes Plan für die Menschheit, den Menschen damals zu verdeutlichen, wie selbstzerstörerisch sein Verhaltene gegenüber anderen Mitmenschen sich auswirken konnte.   
 
Dennoch reichte auch dies nicht aus, um die Menschheit komplett zu verändern, aber ich glaube es reicht aus zu verdeutlichen, das der damalige Mensch mit seinem Gottesbild keine große Nummer war - zumindest aus der Warte der Ethik.   
 
Der Mensch sollte auch lernen, das er alleine aus sich heraus keine Heiligkeit erlangen könnte.   
"Heiligkeit" bedeutet für mich:
 
Ich kann mit Gott zusammen leben - ich besitze die Voraussetzung dafür, um mit Gott die Ewigkeit zu verbringen, weil dies meine Bestimmung als Mensch ist.
Doch, wie schon gesagt, macht das Befolgen eines Gesetzes alleine keine guten Menschen - zumindest nicht heilig.   
Die Menschheit wurde also in ihrer Gottesferne dazu verwendet, um aufzuzeigen, das der Mensch ohne Gott ein Leben führen würde, was entgegen seiner Bestimmung als Mensch ihn kaum ein Leben führen lässt, was ihn heilig sprechen könnte.
 
(wird fortgesetzt)
 
Die Figur Jesu Christi
 
 
Zu Zeiten des Alten Testamentes, wo Jesus als Mensch noch nicht seiner irdischen Berufung nachging, war er bereits Gottes Sohn.   
Er war nicht sein Vater, er war nicht der heilige Geist, sondern einfach Gottes Sohn.    
 
"Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. 17 Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe." (Joh. 3:16)
 
 Macht es ihn selber zu einen Gott, nur weil er der Sohn Gottes ist?
Nach damaligen jüdischen Verständnis schon, wie es in der NWÜ heisst:

„Ich habe euch viele vortreffliche Werke vom Vater her sehen lassen. Für welches dieser Werke steinigt ihr mich?" 33 Die Juden antworteten ihm: „Wir steinigen dich nicht wegen eines vortrefflichen Werkes, sondern wegen Lästerung, ja weil du, obwohl du ein Mensch bist, dich selbst zu einem Gott machst." (Johannes 10:32-33)

Wie hatte Jesus diesen Gedanken ausgelöst?   

Nun, er deutet unmissverständlich an, das er mit dem himmlischen Vater ziemlich eng verwandt ist:    

"Jesus antwortete ihnen: „Ich habe [es] euch gesagt, und doch glaubt ihr nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, diese legen Zeugnis über mich ab. Aber ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins." (Johannes 10:25-30)

Jesus sagte also nicht nur, das der himmlische Vater, also der Gott der Juden, sein richtiger Vater sei.
"Ich und der Vater sind eins." - sagte hier Jesus selber.   
Er sagte nicht, das er selber der Vater ist.
Aber er sagte, der er selber ewiges Leben geben könne.   
Jesu Nachfolger sind ihm vom Vater gegeben worden.   
Und man könne sie nicht aus seiner Hand reißen.   
So machte er sich nicht selber zu einem Gott.
Sondern hier beschreibt er eine Eigenschaft, die nur Gott zusteht:
Die Macht über das ewige Leben (worauf ich später noch eingehe).
Diese Macht hat Jesus also definitiv von seinem Vater erhalten.   
Aber macht dies ihm zu einen Gott?   
Wenn jemand sagt, er hat die Macht über das ewige Leben, wer sonst sollte dies also sagen?

"So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat." Luther-ÜB - Apostelgeschichte 20,28

Dieses Zitat aus der Lutherbibel kommt dem Grundtext am nächsten, der hier nachverfolgt werden kann, sofern man etwas des Englischen mächtig ist:

http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/NTpdf/act20.pdf

Hier im Link könnte man diesen Vers direkt mit anderen Bibeln vergleichen, wobei man feststellen wird, das die "gute Nachricht"-Übersetzung etwas hinzufügt, was der Grundtext selber nicht hergibt:

http://www.bibelserver.com/text/LUT.ELB.HFA.GNB/Apostelgeschichte20

 

Und hier sollte man sich als Bibelgläubiger die Frage stellen dürfen: Welcher Bibel vertraue ich mehr? Die, die ich kenne weil mein Glaubenskreis und all meine sozialen Kontakte einer bestimmten Bibel vertrauen, oder will ich "Gottes Wort" unverfälscht und so nah wie möglich am Grundtext?
 
Wenn die Lutherübersetzung also, nahe am Grundtext sagt, das Gott durch sein eigenes Blut erworben hat, und da nun mal Jesus es war, der sein Blut gab, dann nennt die Bibel, jene die nahe am Grundtext übersetzt, das Jesus Gott ist.    
Um die Person zu umschreiben, wird in der "Guten Nachricht" aber auch in der NWÜ, ein Zusatz gemacht, das es ja Jesu Blut sei - aber das Grundtext betont, das Gott sein eigenes Blut gab. 
 
Wie kann das also sein, das Gott sein eigenes Blut gab, aber die Person Jesus es war, welche sein Blut gab?
Ich für mich kann getrost die Frage damit beantworten, das Jesus selber mit in die Gottheit intrigiert ist, denn der Gott der Bibel entpuppt sich für michh immer mehr als ein Vater der nicht ohne sein Sohn Gott ist - ohne seinen Sohn ist dieser Gott nicht der Gott der Bibel.
Jesus gehört zum Gottsein, in der Frage wie Gott etwas macht - nämlich als Geistesgemeinschaft - zum Gottsein dazu.
Ohne Jesus, ist es nicht die Gottheit der Christenheit.
Daher kann der Bibelschreiber hier sagen: Gott gab sein eigenes Blut - denn Vater und Sohn gehören zusammen und sind nur zusammen Gott. Gott an einer Person festzumachen ist fatal, denn Gott ist Liebe - und Liebe braucht immer ein Gegenüber mit der die Liebe wachsen kann.
 
 
 
22.08.2014 Artikel in Arbeit