Der Autor

 

Über den Autor
– Hintergründe die zu diesen Seiten führten

 

 
Geboren wurde Boas Bastian am 17.10. 1974 in Dinslaken, in einer Zeugen Jehovas Familie.
Den Vornamen „Boas“ entnahmen seine Eltern der Bibel, wobei er als dritter von sechs Kindern nicht als einziger einen biblischen Namen erhielt. Von klein auf wurde er regelmäßig in die Zusammenkünfte und Kongresse der ZJ mitgenommen, sowie von seinen Eltern im Weltbild der Zeugen Jehovas unterrichtet. Aufgrund des harten Tons seines Vaters wurde er ein schüchterner und tiefsinniger Mensch, leider auch mit wenig Selbstbewusstsein was bis heute eine seiner Schwächen ist.
 
Aufgezogen und groß geworden war in einen kleinen Ort namens Hünxe-Bruckhausen, wo er auch zur Grundschule ging. 
Dem Besuch eines Kindergartens stimmten die Eltern nicht zu. Eine Hauptschule in Dinslaken sollte seine weiterführende Schule werden, wo er überdurchschnittlich gut abschnitt, seine Eltern aber einen Wechsel zu einer adäquateren Schule nicht zustimmten.
Nach dem Realschulabschluss durfte auch keine Fachhochschule besucht werden.
 
Mit 16 ließ er sich als Zeuge Jehovas taufen. Kurz danach kam seine Ausbildung zum Vermessungstechniker, wo er aus psychischen Problemen (Kindesmisshandlung/Druck der fundamentalistischen Auslebung der Religion innerhalb der Familie) nur mittelmäßig abschloss – in dieser Zeit bemerkte er seine Begabung für die Gitarre, welche er schnell beherrschte.
 
Mit 20 zog er von zu Hause aus, wo er mit seiner angeheirateten Frau Sandra erst nach Hilden zog, wo er auch die Versammlungen der Zeugen Jehovas vor Ort besuchte. Eine Stelle als Außendienstmitarbeiter eines Vermessungsbüros ließ ihn in diesem Beruf Erfahrungen sammeln – nebenbei hatte er Naturheilkunde, Psychologie und Graphologie zum Hobby, da seine Ängste zu seinen Mitmenschen größer war, als sich mit ihnen selber zu beschäftigen. Inzwischen wurde er Vater von zwei Söhnen. Später zog die Familie Bastian nach Erkrath wo sie bis heute lebt.
 
Nach einer Kündigung aus dem Vermessungsbüro hatte er das kurze Vergnügen mit einer zweifelhaften Dienstleistungsfirma, welche im Multi-Level-Marketing weitere Mitarbeiter anwarb. Hier kam der Autor zum ersten mal außerhalb seiner Religion in Kontakt mit Suggestions- und Manipulationstechniken die er als solche erkannte, wo er im Internet auch warnend auf diese Firma hinwies.
 
Danach war er vier Jahre lang Musiklehrer. In dieser Zeit trat er bei den Zeugen Jehovas aus - Grund war eine neu empfundene Antiphatie aufgrund der Anmaßungen seitens der geistlichen Führung der Zeugen Jehovas. Soviel Freude die Arbeit mit den Kindern auch machte, das ohnehin angeknackste Nervenkostüm machte das nicht mehr mit um weiter Musik zu unterrichten, so dass er kurze Zeit später wieder als Vermessungstechniker aktiv war – bis heute.
 
Nebenbei zum Job nahm er sich auch Zeit um sich weiter mit Seelsorge zu befassen, sucht aber auch den Raum und die Kraft, um Ausstiegswillige zu unterstützen, was die Befreiung von den psychologischen Mechanismen der Wachtturmgesellschaft angeht.
Es folgte eine Zeit des Nachsinnens, aber auch des innerlichen Rückzugs, wo erst sich mit der christlichen Theologie, dem Atheismus, Bibelkritik und der Psychologie des Glaubens auseinandergesetzt wurde –  er war schon als Kind immer sehr gläubig, wenn auch nicht fromm. Auch genoß er die Freiheit, endlich Dinge zu Ende denken zu dürfen.     
In dieser Zeit war er als sachlicher Aufklärer im Internet in diversen Foren aktiv, um über die Glaubensinhalte, aber auch um später über die psychologischen Mechanismen, denen die Zeugen Jehovas unbewusst ausgesetzt sind, zu informieren.
 
Diese Seiten hier sind mitlerweile mehr als eine Zusammenfassung des Autors, welcher diese Dinge eigentlich nur aufzeichnen wollte, um sie nicht immer wiederholen zu müssen – Schwerpunkt ist das psychologische Konzept der Wachtturmgesellschaft, welches als Ursache für die Bindung ihrer Anhänger genannt werden muss. Nach weiteren Recherchen für vorliegendes Werk war klar, dass es bei der Frage um die Unwissenheit eines Anhängers der Zeugen Jehovas, über die psychologischen Auswirkungen der Manipulationstechniken seitens des „Sklaven“, man nicht mehr allein von einem lediglich harmlosen Einfluss einer fragwürdigen Religionsorganisation reden kann, sondern das hinter dem Einfluss ein gezieltes Vergehen entgegen der Menschenrechte steckt, als wie es sich unsere Gesellschaft bewusst ist.
 
Derzeit ist Boas Bastian konfessionsloser Christ.
 
 
 
 
 
 
 

 

 
- Text und Foto von B.S.