7.8.7. Informationsmanipulation: Masturbation

 
 
7.8.7. Informationsmanipulation: „Masturbation ist Sünde“
 
 
Die natürliche Gabe und Möglichkeit einer ausgeglichenen Selbstbefriedigung (Masturbation) wird seitens des Sklaven als etwas negatives dargestellt, um m.E. auf der sexuellen Ebene des Menschseins einen weiteren Punkt zu konstruieren, um im Blick des kritischen Selbstbildes eines ZJ sich menschlich als minderwertig zu fühlen.
 
Das andere Extrem, vielleicht sogar in Verbindung mit Pornosucht, wäre die überbetonte Form der Masturbation, welche in Sinne einer Sucht einen Versuch darstellt eine innere Leere auszufüllen.
Das ist bestimmt eine Problematik für sich und entspricht kaum der natürlichen Möglichkeit sich körperlich „zu entspannen“.
 
Die Problematik eines ZJ ist dagegen, das der „Sklave“ ihn glauben lässt, das jegliche, selbst eine normale und ausgeglichene Praxis dieser natürlich gegebenen Möglichkeiten, ein Fehlverhalten wäre.
 
(Bevor mich zu dieser Thematik der eine oder andere Leserbrief erreicht: Nein, der biblische Vorgang „Onans“ (1.Mose 38) beschreibt nicht den technischen Vorgang einer Selbstbefriedigung, sondern den des „Koitus Interrupts“ des Geschlechtsverkehrs mit vorzeitiger Unterbrechung, wo der Mann den sexuellen Akt nicht in der Vagina des Geschlechtspartners beendet. Den Begriff „Onanieren“ auf die Masturbation anzuwenden wäre also fachlich (sexual-technisch) falsch. Das schrieb sogar einmal der „Sklave“)
 
Die Bibel sagt zu dem Thema nichts.
Wohl aber die WT-Literatur.
Aus der geht hervor, das man sich über die Praxis des Entspannens, dem Abbauen von Stress, durchaus bewusst ist, verurteilt jedoch die inneren Regungen des Menschen als Sünde, welche ihn „in der Phantasie“ sündigen lassen.
Laut Lehrmeinung des „Sklaven“ würde das Nachgehen dieser Phantasien in Form des Masturbieren das sexuelle Verlangen steigern und aufgrund der („unreinen“) geweckten Phantasien zum Wunsch führen, diese auch auszuleben, was dann entgegen der gelehrten Maßstäbe stehen würde.
Das dies aber zu 97% nicht der Fall ist, sondern im Gegenteil, das Nachgehen im privaten Raum diese Spannung abreagieren lässt, so das man eben nicht mit einer sexuellen Spannung durch den Tag gehen muss (oder durch die Woche), wird in den Publikationen des „Sklaven“ gar nicht erst ins Thema eingeworfen, genauso wie die neuen wissenschaftlichen Fakten zu dieser Thematik die positiven Aspekte hervorhebt.
Man nehme nur mal das Vorbeugen von Prostata -Beschwerden...
 
 
 
Zuletzt bearbeitet am 18.08.2014