7.8.2. Informationsmanipulation: „Weihnachten ist ein Fest mit heidnischem Ursprung
 
 
 
Fakt ist, die Weihnachtsgeschichte („weih“ = „heilig“, deswegen auch „Heiligabend“ genannt) kommt in der Bibel vor.
Der Inhalt, die Geburt Jesu, ist eine biblische Geschichte, keine heidnische.
 
 
 
 
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Weihnachten zu feiern ist also kein Fest mit heidnischem Ursprung, sondern ein Gedenktag, die Nachstellung der Freude, wie Gott, in Jesus, sich den Menschen näherte, ja seinen Sohn aus Liebe den Menschen schenkte, was mit seiner Geburt in Verbindung gebracht wird.
 
Man beschenkt sich zu Weihnachten, um sich dieses Geschenkes, des Leben Jesu als Mensch auf Erden, zu erinnern, aber auch um dieser Liebe Gottes zu gedenken.
Zumindest ist dies meine Sicht, wie ich sie heute sehen darf.
Wie manch andere Christen auch, „glauben“ ZJ nicht an den Weihnachtsmann, welcher eine Nachstellung von Thor dem Donnergott, dem Gott des Feuers und des Krieges ist, der überall dort, wo man ihn zu ehren ein Feuer entzündet, gute Gaben zu geben weiß – der hatte auch einen Kriegswagen mit Rentieren.
Ich kenne weitere Christen, nicht nur ZJ, die ebenso den Weihnachtsmann nicht in der Wohnung haben wollen.
Ehrlich gesagt, fällt es auch mir schwer diesen in Rot gekleideten Mann irgendwie mit etwas christlichem zu verbinden.
 
Thor als Weihnachtsmann trat an sich erst Jahrhunderte später auf den Plan (18./19.JH), als es schon lange Tradition war (seid 336u.Z.) Weihnachten zu feiern.
Wer aber meint das der Weihnachtsmann für ihn dazu gehört, der soll von mir aus ruhig so weitermachen.
Zwischendurch wurde, aus Aberglaube heraus, Weihnachten immer wieder einmal verboten, aber der Einsatz des Denkvermögens, indem man die Dinge differenziert betrachtet und bestimmte Segmente der Feierlichkeiten (wie die Kerzen und den geschmückten Baum) einfach als nett betrachtet (ganz einfach weil sie nicht einem heidnischem Brauch zugeordnet werden), machen diese Tage auch für mich zu einem Highlight des Jahres – denn es gilt für mich dann Gott zu danken und zu gedenken, das er seinen Sohn als Mensch gab, welcher in seinen Leben viele Dinge vermittelte – wenn man sich dessen nicht gedenken dürfte, dann würde diese Geschichte nicht in drei von vier der Evangelien stehen...
 
Dem Christ von heute ist klar, dass Jesus nicht am 25.Dezember geboren ist.
Es wird auch nicht sein Geburtstag gefeiert, sondern erinnert – aber warum an diesem Datum?
Vielleicht weil mit Weihnachten die Sonnwendfeier abgelöst wurde, aber das weiß man nicht mehr genau.
Hier sollte man aber ganz klar unterscheiden das zwischen Ablösung und Ableitung ein Unterschied besteht.
 
Der „Sklave“ behauptet es wäre eine heidnische Ableitung – dabei ist es wie schon gesagt eine biblische.
Abgelöst hat es vielleicht etwas heidnisches, ohne dabei den Kern einer heidnischen Religion zu Übernehmen (die Anbetung eines heidnischen Gottes), sondern um allein den Akt Gottes zu würdigen, Gott schenkt sich den Menschen, was durch das gegenseitige Beschenken nachgeahmt wird.
 
Den Kern eines heidnischen Glaubens würde man auch nur dann übernehmen, wenn man bewusst einen heidnischen Gott verehren würde.
Aber das übernehmen eines Accessoires ist kein Kern, sondern eben nur Dekor.
 
Man darf differenzieren, dass die Geburt Jesu laut der Bibel nichts mit der Sonnenwendfeier zu tun hatte wie es der „Sklave“ gerne seinen Anhängern verkauft – würde man es nicht differenzieren können, dann würde man Weihnachten mit einem Aberglauben verbinden.
 
So viel ich weiß machen das aber nur die ZJ.
 
Denn als Christ wird man auch nicht an die Sonnenwende (Wiedergeburt des Sonnengottes) denken, denn es gibt für einen Christen nur eine Gottheit (vergleiche 1.Korinther 8, 5-6).
Des Weiteren kann das Datum für die astrologische Wintersonnenwende jedes Jahr etwas variieren –> hier klicken - in den kommenden Jahren fällt dieses astronomische Ereigniss auf den 21. oder 22. Dezember.
Wenn es den Christen also wirklich um die Sonnenwende gehen würde, dann müsste man jedes Jahr an diesem Datum das Fest feiern, nämlich zur astrologisch korrekten Sonnenwende - dass dem aber nicht so ist, zeigt das das Kirchenjahr eben nicht auf diesen heidnischen Aspekt aufgebaut wurde.
 
Erwähnen muss man noch, das bei den ZJ der „Stern über Bethlehem“, welcher die Spitze der Weihnachtsbäume ziert, ein Dämon oder ein Licht vom Teufel selber ist obschon die Bibel selber nichts dergleichen aussagt – im Gegenteil (vergleiche Psalm 147, 4 oder Jesaja 40, 26).
 
 
 
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Ich weiß noch wie ich damals als ZJ den Neujahrssängern, vor allem den kleinen Kind was sich als Stern verkleidete, was vom Teufel erzählte (Entschuldigung an dieser Stelle).
Stattdessen handelt es sich hierbei um ein Negieren des Weihnachtfestes, um letztlich zu „überzeugen“, das ZJ „guten Grund“ haben es nicht zu feiern.
Als Kind bekam ich darüber folgendes beigebracht:
 
„Was meinst du, wer den Stern geschickt hat? Als die Männer den Stern gesehen haben, sind sie zuerst nach Jerusalem gegangen. Satan, der Teufel, wollte Gottes Sohn umbringen. Und er wusste genau, dass König Herodes von Jerusalem versuchen würde, Jesus zu töten. Deswegen muss es Satan gewesen sein, der den Stern geschickt hat.“  
– WTG- „Geschichten-Buch“ (2005), Geschichte 86.
 
 
Nur weil der „Sklave“ „muss“ sagt, muss es noch lange nicht so gewesen sein das da der Teufel seine Finger mit im Spiel hatte.
Es gibt aus dem Bereich der Astronomie bessere Erklärungen für diesen „Stern“, dies in Form von Planetenkonjunktionen die zu dieser Zeit nachweisbar stattgefunden haben, wo drei Planeten sich (von der Erde aus gesehen zumindest) so „nahe“ kamen, das sie wie ein einzelner Himmelkörper erschienen, welche durchaus babylonische Astronomen veranlasst haben könnten nach Jerusalem zu wandern.
Die astrologische Bedeutung der vermutlich damals ausschlaggebenden Konjunktion der Planeten von Jupiter, Venus und Regulus (Regulus ist der Alphastern aus dem Sternbild „kleiner Löwe“), ließen die Astronomen nach einem jüdischen Königskind suchen, weshalb sie erst zum damalig amtierenden Herrscher Herodes nach Jerusalem gingen.
 
 
Einfach mal googeln "Stern von Bethlehem" - es gibt hier mehrere Erklärungsansätze aus der Arstronomie.
 
Das nur sie „diesen Stern sehen konnten“ war eine Folge der biblisch erwähnten Tatsache, das sie Astrologen (Matthäus 2, 1 „Sterndeuter“ - „EÜ“ und „GNB“) waren und nur als solche sie diese Auffälligkeit am Sternenhimmel als eine Veränderung wahrnehmen und einer Bedeutung gemäß ihrer babylonischen Bedeutungen beimessen konnten.
Insofern (vor allem weil diese kein Interesse hatten Jesus zu töten) ist es blanke Willkür, dem Stern von Bethlehem einen satanischem Einfluss anzudichten, was aber der „Sklave“ seinen Anhängern dennoch glauben lassen will.
 
 
 
Zuletzt bearbeitet am 18.08.2014