7.14. Gedanken zur Verfolgung von ZJ

 
 
7.14. Gedanken zur „Verfolgung“ von ZJ – verursacht vom „Sklaven“
 
 
Ein ZJ sieht „Verfolgung“ als eine Bestätigung seines Glaubens, dies aufgrund der Worte Jesu „wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen“ (Johannes 15:20), was auch auf die ersten Christen zutraf, die aufgrund des Namens „Jesu Christi“ verfolgt wurden (Matthäus 10:22).
 
Auf dem ersten Blick mag dies als eine „Binsenweisheit“ vorkommen, jedoch nicht wenn man die Gründe untersucht, weshalb man verfolgt wird – denn wenn „Verfolgung“ ein Kennzeichen für eine „Wahre Religion“ sein soll, so gibt es viele weitere „wahre Religionen“, nämlich so viele, welche auch immer im Namen Jesu verfolgt werden würden, was so ziemlich alle Christen mit einschließen dürfte.
 
Das kann es also nicht sein.
Untersucht man also die Gründe der damaligen Verfolgung, muss man feststellen, das ZJ aus anderen Gründen verfolgt werden, als weswegen die ersten Christen verfolgt wurden.
Unter Verfolgung verstand man zu biblischen Zeiten die politisch genehmigten Aggressionen gegen Christen – ein ZJ versteht darunter wenn der Mensch, bei dem er anklingelt, wütend die Türe wieder zuschlägt, oder wenn jemand in irgendeinen Punkt seinen Glauben kritisiert.
 
Die Urchristen wurden aufgrund des Namens Jesus Christus verfolgt.
Radikale Juden stachelten die Politik an, womit die Christenverfolgung legitim wurde.
Zeugen Jehovas werden jedoch nicht aufgrund der durch Jesus Christus initiierten Reformen des ursprünglich jüdischen Glaubens verfolgt, was im Wesentlichen „Aufgrund des Namens Jesus Christus“ bedeutet – denn wenn allein der Glaube an Jesus „retten“ würde, dann gäbe es keine ZJ.
 
Der eigentliche Grund weswegen die Mitglieder angefeindet werden liegt nicht an ihren Glauben an Jesus Christus, wie es bei den Urchristen der Fall war.
Der eigentliche Grund liegt in den Anfeindungen des „Sklaven“ gegenüber allen anderen Religionen, welchen in „Harmagedon“ eine Vernichtung angedichtet wird.
Oder das ankreiden der weltlichen Regierungen als „Satans Helfer“.
 
Die Gründe weshalb also ZJ wirklich „verfolgt“ werden, und ob das überhaupt zutrifft, muss von Fall zu Fall für sich beurteilt werden.
Klar gibt es dumme Verhaltensweisen und menschenunwürdige Aktionen, welche selbst gegen diese fragwürdige Gruppierung mehr als unangebracht sind – ich finde jede gewaltsame Aktion gegen irgendeine religiöse Gruppierung für absolut unangebracht.
Ich halte die Aufklärung für sinnvoller und effektiver.
 
Jedoch ist es möglich, das eine Regierung die Publikationen des „Sklaven“ aufgrund der darin enthaltenen Suggestionstechniken verbieten mag, welche die Mitglieder nicht bemerken aber denen sie beim Lesen ausgesetzt sind.
Auch muss man davon ausgehen, dass die Bezeichnungen der Regierungen als „Satans Diener“, oder als „Teile des Systems des Teufels“ nicht besonders gut bei den Regierungen ankommen.
Auch der Rufmord an die christlichen Kirchen als Teil „Babylons der Großen Hure“ und als Teil des System Satans, macht auch hier keinen Raum für Freundschaften.
 
Es ist also in erster Linie ein gießen von Öl ins Feuer seitens der LK gegenüber der religiösen und staatlichen Gesellschaftsschichten, welche jeweils das einzelne Mitglied als Gegenreaktion ausbaden muss.
 
Die Verursacher dieser Verfolgung sitzen in Amerika, indem sie „böses Blut“ durch ihre Propaganda erzeugen – und die Mitglieder müssen es
„ausbaden“.
 
 
 
Zuletzt bearbeitet am 18.08.2014