6.17. Abschließende Bemerkungen

 
 
6.17. Abschließende Bemerkungen
 
 
Selbst in Kochbüchern gibt es Formulierungen, die den Leser mit einbeziehen sollen (Man nehme 3 Esslöffel Olivenöl...) – doch ein Kochbuch nimmt bestenfalls Einfluss auf die nächste Mahlzeit.
 
Es gibt christliche Bücher die den Leser mit ähnlicher Manier mit der Verwendung des Wortes „wir“, „man“ oder „uns“ mit in das Geschriebene mit einbeziehen möchten, mit denen der „Sklave“ der WTG nichts zu tun hat.
 
Doch es ist ein Unterschied ob man den Leser lediglich mit einbeziehen möchte, oder ob man ihn Dauerhaft an eine Gruppierung binden möchte, wo eine Fremdübertragung der Ansichten des „Sklaven“ übertragen wurden.
Denn dort herrscht ein anderes „wir“.
Eines, was mit Ängsten und emotionaler Erpressung verbunden wird, wenn man nur mal an die Gefahr des Ausschlusses denkt, oder des „aufgesetzten Revolvers“ namens „Harmagedon“.
 
Dann ist es ja noch ein Unterschied, ob man bewusst Wortformulierungen suggestiv verwendet, mit dem Ziel der Bindung an eine Gruppierung, oder ob man lediglich als Autor versucht die Leser zu fesseln, was je nach Textform und Thematik durchaus auch legitim wäre(z.B. weil der Leser in einer spannenden Geschichte mit einbezogen werden  will).
 
Fragwürdig ist die „geistige Speise“ des „Sklaven“ allemal, gerade weil diese permanent solche Suggestionstechniken enthält, ohne dem Wissen
der Zielgruppe.
 
Regelmäßig, schon seid mehreren Jahrzehnten.
 
Ein Buch, welches allein dazu verhelfen soll, das jemand das Rauchen aufgibt, ist es da legitim Suggestionen zu verwenden?
 
Ich weiß es nicht, aber es würde auch nichts bringen, da Suggestionen immer wieder neu aufgefrischt werden müssten, da der Raucher ansonsten nach ein paar Tagen oder Wochen in sein altes Schema zurückfällt.
Es müsste dann ein Buch sein, was der Leser freiwillig immer wieder gerne in die Hand nehmen wollte, oder worin er gezielt eine Anleitung zu regelmäßigen autosuggestiven Übungen vorfindet.
 
Will man einen Menschen Dauerhaft mit Suggestionen beeinflussen, so muss dies regelmäßig geschehen – wie Fernsehwerbung.
Es bringt zum Beispiel nichts, wenn ich hier suggestiv vorgehen würde – es entspräche a) nicht meinen Prinzipien, b) hätte ich persönlich nichts davon und c) es würde nur ein kurzweiliger Einfluss sein, wo eine regelmäßige Folgebeeinflussung ausbleibt.
 
Ein Werbefilm muss auch ständig wiederholt werden, bis er irgendwann bei allen potenziellen Kunden „ankommt“.
 
 
Von Dauer ist nur die natürliche Entwicklung einer Ansicht.
 
Den einzigen Einfluss den ich ausübe ist vielleicht der, das ich an dieser Stelle gezielte Informationen darüber liefere, dass m.E. innerhalb der WT-Literatur mit Suggestionstechniken agiert wird.
Informationen die ansonsten unter den Tisch fallen würden.
 
Informationen, wo jeder das mit anfangen kann, was er möchte - oder auch nicht...