-> zurück im Thema

 
6.16. Phase der Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die Anpassung
 
 
 
Jeder Mensch hat eine unterschiedlich lange Phase in der er sich einem Thema mit ganzer Aufmerksamkeit widmen kann – der Durchschnitt bei Schulkindern liegt bei 20 Minuten.
Danach sollte dann die Aufmerksamkeit besser einem anderen Aspekt des Lehrfaches zugewendet werden.
So wurde auch diese Phase des, „sich auf ein Thema konzentrieren zu können“, mit in den Prozess einer Studieneinheit des HB bedacht, welche ca. 60 Minuten dauern kann.
Es wurden Überlegungen unternommen, wann man am besten welches Wissen (und Fühlen) den „Studierenden“ überträgt.
Auch dahingehend wird berücksichtigt, dass der Mensch kurz vor Ende eines Kapitels kaum noch in der Lage ist Dinge aufmerksam zu verfolgen, wo dann die wirklich konkreten und für die LK relevanten „Lehrpunkte“ übertragen werden sollen.
Vorher, sowie zwischendurch immer wieder einmal, spielt man eine „Ja-Phase“ durch, wo man mit dem Studierenden immer erst Dinge bespricht, welchem er zustimmen wird, damit dieser sich innerlich öffnet.
Später dann, wenn er innerlich drauf vorbereitet wurde, wird er eher die Dinge übernehmen, die er normalerweise nicht einfach so akzeptieren würde.
Wobei hier Bezugnahmen auf Bibelzitate mit in die Ja-Phase eingerechnet werden können, da der Bibel selbst dann zugestimmt wird, auch wenn diese zweckentfremdend zitiert wird – der
Studierende sowie der ZJ werden dies nicht bemerken (weiteres zur „Zweckentfremdung der Bibelverse“ im nächsten Kapitel).
Im fortgeschrittenen „Studium“, ca. nach dem 6.Treffen, werden diese Phasen immer kürzer.
„Unwesentliche“ Informationen, welche nur auf eine kurze Zeitspanne relevant sind und mehr das Unterbewusstsein ansprechen, werden gezielt so eingesetzt, dass die Gedanken des Studierenden nur für eine kurze Zeit auf eine bestimmte Sache gerichtet sind, oder von etwas anderen abgelenkt werden, damit bestimmte Dinge im Kurzzeitgedächtnis untergehen, oder die Logik kurzzeitig runter gefahren werden soll.
Genauso wurden die nötigen Wiederholungen um etwas in das Langzeitgedächtnis zu speichern eingeplant (Ankern einer Information wie z.B. der Bedeutung der Schlagwörter).
Ich bemerke manchmal an dem Wortschatz eines ZJ, welches HBSH er bei seiner Indoktrinierung durchgenommen hat – redet er gerne und viel davon wie wichtig es ist „Erkenntnis in sich aufzunehmen“, dann handelt es sich um jemanden der die Ansichten des Sklaven anhand des „Erkenntnisbuches“ übertragen bekommen hat.
Andere Phrasen signalisieren dann, dass das „Paradiesbuch“ oder das „Wahrheitsbuch“ durchgegangen wurde.
Auch wird nicht direkt am Anfang des Buches erklärt, wieso ein Christ angeblich keinen Geburtstag feiert, oder wieso seine derzeitige Religion eine „falsche“ ist – erst wenn der „Studierende“ bereits emotional vereinnahmt wurde, sein „Bauchgefühl“ sich diesen Prägungen angeschlossen hat, dann erst wird er sich auch dieser übertragenden Selbstkritik unterordnen – alles im Sinne des „Sklaven“.
Und „zu guter Letzt“, lernt er in der Gesamtdauer des HB die interne Sprache der ZJ – wenn auch nicht alles.
Aber auch das dauert, bis diese emotional mit den anderen Mitgliedern im Einklang gebracht werden kann.
 

-> weiter im Thema: 6.17. Abschließende Bemerkungen