3.4. Fortsetzung
 
 
Jemand der sich rein informativ oder sachlich mit den Grundlehren und den Grundinhalten der Bibel beschäftigen möchte, wird hier erst mal in eine ungebührlich persönliche Anregung verwickelt.
Ihm werden persönliche Motivationen ins Bewusstsein gerückt, um die es ihm vielleicht erst gar nicht bei einem "Bibelstudium" ging, jedoch die emotionale Ebene des Interessenten öffnen soll.
Es läuft also im Nachhinein darauf aus, das man die Bibel aus emotionalen Gründen studiert.
Zumindest wird erkennbar diese Schiene gefahren, ohne darüber ein Wort zu verlieren, das man dies beim Interessenten vorhätte.
 
Einen Menschen mit wachem Geist würden hier die Alarmglocken hochgehen – einem feinfühligen, unbefangen, bedürftigen Menschen dagegen, geht bei solchen Dingen schlicht „das Herz auf“.
Jemand, der wirklich der Zielgruppe entspricht und tatsächlich seelische oder emotionale Defizite aufweist, oder ein Bedürfnis nach Antworten verspürt, der wird aufgrund dieser sehr persönlichen Fragen auch entsprechend in seinem Grundbedürfnis angesprochen.
 
 
"Die Bibel gibt zufriedenstellende Antworten auf diese Fragen“...
 
Und wieso dann die Betrachtung dieses Buches?
Um einen Menschen in seinen unbewusst emotionalen Grundbedürfnis, sofern vorhanden, anzusprechen, weil man gezielt diese Emotionen als Motivator verwenden will, den Interessenten an die Gruppierung zu binden.
 
 
Doch das ist nichts neues.
Mit ähnlichen Worten und demselben Prinzip der emotionalen Ansprache wurde schon 1968 im “Wahrheitsbuch“ vorgegangen, Kapitel 1:
 
 
„MÖCHTEST du in Frieden und Glück leben? Ersehnst du für dich und deine Angehörigen blühende Gesundheit und langes Leben? Hegst du in  deinem Herzen den Wunsch, alles Böse und alle Leiden möchten doch ein Ende nehmen? Jeder aufrichtige Mensch ersehnt das. Heute nehmen jedoch überall auf der Erde Gewalttat Verbrechen, Hungersnöte und Krankheiten überhand. Warum gibt es in der Welt so viel Elend? Was bedeutet das alles? Gibt es einen stichhaltigen Grund für die Annahme, daß sich die Verhältnisse noch zu unseren Lebzeiten bessern werden?“
 
 
 
Auch hier stellt sich die Frage, ob es sich überhaupt noch um ein reines Sach-, oder Informationsbuch handelt, welches lediglich Grundlehren/Aussagen der Bibel vermitteln soll.
Doch auch hier muss man schlichtweg verneinen.
 
 
(Man denke kurz an das bereits beschriebene innere Weltbild eines ZJ in seinem Endstadium der Indoktrination und welche Ziele
demnach dieses Studium aufweisen muss.)
 
Auch das „Erkenntnisbuch“ (1995), legt im ersten Kapitel sehr emotional vor und das ziemlich gezielt:
 
 
„DIE innige Umarmung eines geliebten Menschen; vergnügtes Lachen bei einem guten Essen mit geschätzten Freunden; die Freude, Kindern bei ihrem fröhlichen Spiel zuzusehen — solche Situationen sind Lichtblicke im Leben. Doch für viele Menschen scheint das Leben ein ernstes Problem nach dem anderen mit sich zu bringen. Sollte es uns so ergehen, können wir trotzdem Mut fassen.“
 
 
Noch ein Beispiel aus dem „Paradiesbuch“ (1989):
 
 
 
„GLÜCKLICH auf der Erde leben — das scheint nicht einmal für kurze Zeit möglich zu sein. Vielen wird das Leben durch Krankheit, Altersbeschwerden, Hunger oder Kriminalität schwergemacht. Vielleicht denkst du: „Über ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde reden heißt, seine Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen. Es ist reine Zeitverschwendung. Ewiges Leben ist doch nur ein Traum. ... Zweifellos würden dir die meisten zustimmen. Wieso können wir daher so sicher sein, daß du für immer im Paradies auf Erden leben kannst? Wieso können wir glauben, daß ewiges Leben nicht nur ein Traum ist?“
 
 
Auch im „Predigtdienst“, wie ZJ ihre Tätigkeit benennen wenn diese bei den Menschen zu Hause vorsprechen, pflegt man auf diese persönlichen Belange der Menschen zielgerichtet anzusprechen.
 
Genau genommen wird dazu ermuntert so vorzugehen (jedoch ohne Begründung wieso man das macht), denn:
 
Es gilt die Menschen zu „locken“ mit dem was sie sich (wenn auch erst mal nur unbewusst) wünschen:
Der Lösung ihrer Probleme.
 
Ein Buch, gedruckt von der Wachtturmgesellschaft (WTG-Buch) mit dem Titel „Unterredungen anhand der Schriften“ enthält „Einleitungen für den Predigtdienst“, wo von mir die hier angeführten Beispiele unter den wie folgt eingefügten Zielgruppen eingeordnet wurden.
  
 
Zielgruppe „Suchend nach Antworten“:
 
„Haben Sie sich je die Frage gestellt, warum wir alt werden und sterben? Einige Meeresschildkröten leben Hunderte von Jahren. Gewisse Bäume werden Tausende von Jahren alt. Aber der Mensch lebt nur 70 oder 80 Jahre und stirbt dann. Haben Sie sich je gefragt, warum?“
 
„Haben Sie sich schon einmal mit der Frage beschäftigt, ob mit dem Tod alles vorbei ist? Oder ob es irgend etwas nach dem Tode gibt?“
 
Zielgruppe „Wunsch nach besserer Zukunft“:
 
„Wir sprechen mit unseren Mitmenschen darüber, was getan werden kann, damit stets für alle genügend Arbeit und Wohnraum vorhanden ist. Kann man vernünftigerweise erwarten, daß die Regierungen dafür sorgen werden?“
 
„Wir sprechen mit unseren Mitmenschen über eine gute Regierung. Die meisten Menschen wünschen sich eine Regierung, die frei von Korruption ist, allen eine Arbeitsmöglichkeit gibt und für jeden gute Wohnverhältnisse schafft. Welche Art von Regierung könnte Ihrer Meinung nach all das bewirken?“
 
„In den Gesprächen, die ich bisher geführt habe, ist mir aufgefallen, daß sich viele danach sehnen, unter einer Regierung zu leben, die wirklich die großen Probleme lösen kann, denen wir uns heute gegenübersehen — Verbrechen und die hohen Lebenshaltungskosten [oder was gerade aktuell ist]. Würden Sie das nicht auch für wünschenswert halten?“
 
Zielgruppe: „Wunsch nach Anleitung fürs Leben“:
 
„Wir sprechen mit unseren Mitmenschen darüber, wo man praktische Hilfe finden kann, um mit den Problemen des Lebens fertig zu werden. Früher suchten die Menschen in der Bibel nach Rat. Heutzutage ändern sich die Meinungen jedoch ständig. Wie denken Sie darüber? Ist die Bibel für Sie das Wort Gottes oder lediglich ein gutes Buch, das von Menschen geschrieben wurde?“
 
„Wir wenden uns an Personen, denen es am Herzen liegt, ein noch glücklicheres Familienleben zu führen. Obwohl wir alle unser Bestes zu tun versuchen, interessieren wir uns doch für Verbesserungsmöglichkeiten, nicht wahr?“
 
Zielgruppe: „Wunsch nach der heilen Welt“:
 
„Heutzutage ist fast jeder über die atomare Bedrohung beunruhigt. Halten Sie es für möglich, daß wir auf der Erde jemals echten Frieden haben werden?“
 
„Ich versuche Menschen anzutreffen, die gern in einer Welt leben möchten, in der es keinen Krieg mehr gibt. Allein in diesem Jahrhundert hat es neben den zwei Weltkriegen Hunderte anderer Kriege gegeben. Nun sind wir von einer Auseinandersetzung mit Kernwaffen bedroht. Was meinen Sie, wie ein solcher Krieg verhindert werden könnte?“
 
 
Monatlich kommen dann weitere Vorschläge aus dem Blatt „Unser Königreichsdienst“ hinzu.
 
 
 
Rein ideell versucht ein ZJ die Menschen dazu zu bringen, auf Gott zu vertrauen und diese im Idealfall zu Anhängern ihrer Gruppe machen möchten, damit diese in „Harmagedon“ nicht umkommen.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass solche Einleitungen wie oben stehend meistens nichts fruchten, denn diese speziellen Zielgruppen sind dünn gesät - aber es gibt sie.
 
Es ist zwar zu einer absoluten Seltenheit geworden, dass in einer aufgeklärten Nation ein Mensch aufgrund eines Besuches von einem Zeugen Jehovas, dieser in diese Konfession mit einsteigen möchte.
Bedürftige Menschen, in irgend einer Hinsicht, gibt es aber immer.
Vor ein paar Jahrzehnten war es in der BRD jedoch anders, wo die Menschen aufgrund von Unwissen und des Kummers des Krieges, empfänglicher für Haustürprediger waren.
Erweckte Herzenswünsche und Versprechungen an die gebeutelte Seele können aber auch den an sich intelligenten Menschen beeinflussen, wenn dieser emotional am Boden ist.
Man muss somit anmerken, dass die Zielgruppen meist Menschen mit wenig Bildung oder mit geringer emotionaler Stärke sind.
Menschen, deren Herz man zu erreichen sucht – welche mitunter verzweifelt sind und die alles glauben würden, nur damit es ihnen besser geht...
 
 
 
Das "Herz"
 
„Mehr als alles sonst, was zu behüten ist, behüte dein Herz“, so der bereits zitierte Spruch Salomos.
Hier ist das „sinnbildliche Herz“ gemeint - hier zitiert die WTG in ihrem „Einsichtenbuch“ ein „weltliches Werk“, zwecks Begriffserklärung:
 
 
 
Das sinnbildliche Herz. Bei der überwiegenden Zahl der Fälle, in denen das Wort „Herz“ in der Heiligen Schrift vorkommt, wird es sinnbildlich gebraucht. Man sagt, es stehe für „das Zentrum im allgemeinen, das Innere und daher für den inneren Menschen, wie er sich durch seine unterschiedlichsten Handlungen zu erkennen gibt, durch seine Wünsche, Neigungen, Gefühle, Leidenschaften, Absichten, Gedanken,
Auffassungen und Vorstellungen, seine Weisheit und Erkenntnis, seine Fähigkeiten, Ansichten und Überlegungen, sein Erinnerungsvermögen und Bewußtsein- (Journal of the Society of Biblical Literature and Exegesis, 1882, S. 67).
 
 
 
Das „sinnbildliche Herz“ ist für einen Zeugen Jehovas der „Sitz der inneren Beweggründe“, d.h. die Stelle im Innersten des Menschen, in der unsere Motivationen und Entscheidungen „geboren“ werden.
Ein ZJ versucht also, wie es die Formulierungen aus den verschiedenen Heimbibelstudienhilfsmitteln zeigen, nicht nur einfach biblisches Wissen zu übermitteln.
Nein, er versucht bewusst das „Herz“ eines Menschen zu erreichen – er wird ermuntert den Menschen genau dort in seinem Innersten anzusprechen, in dem inneren „Kämmerlein“, wo ein Mensch u.a. die Entscheidungen für seine persönliche Zukunft vornimmt, wo Lösungen für Probleme herbeigesehnt werden, wo Emotionen den Willen beeinflussen u.v.m. ...
 
 
„Wie gelang es Paulus, auf überzeugende Weise „anhand der Schriften“ zu argumentieren? Er appellierte an das Herz und den Verstand seiner Gesprächspartner. So wie er bemühen auch wir uns, das Herz zu erreichen. Schöpfen wir heraus, was im Herzen unserer Gesprächspartner ist, indem wir Fragen stellen: freundlich und mit aufrichtigem Interesse, ohne plump oder aufdringlich zu wirken“. - WT 15.02.2010, S.13
 
 
„Beim Verkündigen der guten Botschaft von Gottes Königreich bemühen wir uns, so geschickt wie möglich zu lehren, um das Herz unserer Mitmenschen zu erreichen. Schließlich möchten wir ihnen helfen, Jünger Christi zu werden.“ – WT, 15.01.2009, S. 15
 
 
„Ob wir viel wissen oder wenig, ob wir als Lehrer große Erfahrung haben oder nicht — die Liebe, die wir in unserem Dienst zeigen, wird wesentlich dazu beitragen, das Herz der Menschen zu erreichen. Um beim Jüngermachen wirklich etwas zu bewirken, müssen wir also wie Jesus mit Liebe lehren.“ – WT, 15.07.2009
 
 
„Im Gegensatz zu Jesus sind wir unvollkommen und können den Meilenstein der Taufe erst erreichen, nachdem wir andere wichtige Schritte getan haben. Das beginnt damit, die genaue Erkenntnis Jehovas und Jesu Christi in unser Herz aufzunehmen.“ – „Erkenntnisbuch“, S.17
 
 
„Eine Hoffnung, die in Herz und Sinn fest verankert ist, wird uns befähigen, in Satans Welt Härten zu ertragen“– „Erkenntnisbuch“, S.182.
 
 
„Überlegen wir uns das einmal! Jehova sehnt sich regelrecht danach, die Toten zum Leben zurückzurufen. Wird einem bei diesem Gedanken nicht warm ums Herz?“ - „Was lehrt die Bibel wirklich“, S.71
 
 
Ich könnte hier auf mehrere hundert von Zitaten aus der Wachtturmliteratur verweisen, wo es um eine direkte Ansprache auf dieses sinnbildliche Herz geht, das man es im Sinne des „Sklaven“ zu behüten hat, oder wenn es darum geht die „Ungläubigen“ zu beeinflussen.
 
Während die Bibel dieses Herz einfach nur als Synonym für die inneren Beweggründe eines Menschen erwähnt, wird der ZJ dazu aufgefordert genau dieses gezielt zu beeinflussen - wenn möglich liebevoll.
 
Er will, obschon er sich der Bedeutung dieser Aktion scheinbar nicht vollständig bewusst ist, einen Menschen in seinem Fühlen und Denken verändern, was sich im Eigentlichen hinter dem Schlagwort „das Herz erreichen“ verbirgt.
Tatsächlich verbirgt sich dahinter Indoktrinierung.
 
Das zielgerichtete Ansprechen von dem, was Menschen an verborgenen Wünschen auf den Herzen haben mag, mitunter erzeugt von seinen eigenen Problemen, wird somit zum Startschuss einer weiter fortzuführenden Veränderung eines Menschen, der in seinem Innersten umstrukturiert werden soll.
 
 
Der allgemeine ZJ hat kein Wissen über diese bewusst eingeleitete Initiierung an Interesse, durch sein Ansprechen der unbewussten Wünsche des Wohnungsinhabers.
Er selber mag es mal als positiv erlebt haben, aber er wird es nicht so umschreiben können.
Nicht nur dies, er möchte nun auch diese selbst erlebten Veränderungen bei anderen Menschen durchführen.
 
 
Und eins muss man sagen:
 
„Das Herz zu erreichen“ hört sich viel harmloser an (so, als ob man verliebt wäre, oder man schenkt jemanden seine Liebe), im Gegensatz zur Gedanken beeinflussenden Gefühlsmanipulation oder „emotionale Vereinnahmung“.
 
Das Herz, der innere Mensch, darf hier als eine Dose verstanden werden, welche nur einen passenden Öffner braucht, damit sie neu gefüllt werden kann...
Dazu dienen die angeführten gezielten Einleitungen der Anrede.
  
 
Bilder
Noch so ein solcher „Öffner“, sind Kinder - für gewöhnlich „öffnet sich ein Herz“ wenn man kleine Kinder sieht, aus einem natürlichen Instinkt heraus.
Im Buch „Was lehrt die Bibel wirklich?“ im Kapitel 1, ist man sich auch nicht zu schade um eine Abbildung von einem wirklich süßen kleinen Mädchen zu bringen, und zwar dieses hier:
 
Kinder öffnen das Herz... das weiß auch der Sklave.
 
 
 
Solche Bilder lassen jemanden innerlich in den Zustand versetzen, als wenn man sich auf die Ebene eines Kindes einstellt, als wenn man mit einem solchen besser interagieren wolle.
Vor allem Logikschranken werden dabei runter gefahren.
 
Bilder vermitteln oder übertragen auch oft ungefragt Emotionen.
Nehmen wir nur mal die plakativen Paradiesbilder, wofür die WT-Literatur nun mal bekannt ist – auf diesen werden vor allem positive Dinge als real erreichbar in Aussicht gestellt, wie hier als Beispiel:
 
 
Paradiesbilder sprechen eine ganze Bandbreite von Bedürfnissen an.
 
 
 
Diese sollen den Wunsch auslösen, dieselben Emotionen (Freude, Glück etc.) zu erreichen, wie sie auf den Bildern als bereits existent dargestellt werden, was einerseits die eigenen Missstände des Betrachters bewusst werden lässt, welcher sich eigentlich wünscht glücklich zu sein.
 
Genauso werden die persönlichen nicht sichtbaren Wünsche angesprochen, als ein Dosenöffner, damit der Mensch sich öffnet - sein „Interesse“ (innerer Wusch) wird „geweckt“ – womit er weiter „bei der Stange“ gehalten wird.
 
 
 
Ein Fazit:
Hier wurde nun herausgestellt, das es emotionale Bedürfnisse gibt die einen Menschen auch unbewusst zu einer Religion führen lassen.
Die Zeugen Jehovas verwenden im Erstkontakt Redewendungen, wo gezielt diese Bedürfnisse angesprochen werden.
Dies macht er unbewusst, weil er nur nach den Vorgaben agiert.
Über die Wirkung und wieso „es“ wirkt, wenn es mal der Fall ist, macht er sich keine Gedanken.
Wenn doch, dann schreibt er es Gott zu, oder der entsprechende Mensch hat ein „aufrichtiges Herz“ oder „ist zum ewigen Leben richtig eingestellt“.
Ob ein Mensch gegenüber diesem Bibelstudium besser erst mal andere Methoden versuchen sollte, um seine emotionalen oder gar psychologischen Probleme in den Griff zu bekommen, daraufhin wird ihn ein ZJ in der Regel nicht hinweisen.
Er wird im allgemeinen auch nicht geschult um Entscheidungsgrundlagen oder Erfahrungen aufzubringen, um abwägen zu können, ob der Mensch gegenüber eher professionelle Hilfe bräuchte, als wie zur möglichen Ausflucht aus der Realität einer neuen Religion beizutreten.
 
 
 
Gerade die Menschen aus der Nachkriegszeit, in der Zeit wo die ZJ jeweils den größten Zuwachs erfuhren, hätte so mancher eine Thraumatherapie nötig gehabt.
So ein Krieg traumatisiert jeweils eine ganze beteiligte Nation hab ich mir sagen lassen.
Sicherlich ist es nicht verboten, den traumatisierten oder verletzten emotionalen Zustand auszunutzen, um einen Menschen in seiner Seelennot, oder in einer schwachen Phase des Lebens, aufzufangen, wo vielleicht die „Fassung“ verloren wurde, oder die ansonsten vorhandenen inneren Schutzmechanismen runter gefahren sind, um einen solchen in einer Religion an „Board zu ködern“ - dies mit Paradiesversprechungen und der gezielten Anrede der unbefriedigten Grundbedürfnisse gebeutelter Mitbürger.
 
So wie es bei den ZJ jedoch klarerweise der Fall ist, sollte es jedoch verboten werden – bitte nicht falsch verstehen.
Ich hätte nichts gegen die profane Verkündigung des Evangeliums – ich habe nur etwas gegen die Vorgehensweisen, womit und wie der Mensch „gefischt“ werden soll.
 
Was nun?
Der Startschuss mag gesetzt sein.
Das Interesse wurde geweckt.
 
Es folgt ein Blick durch die rosarote Brille.
Es wird Zeit das „Paradies“ vorzustellen, eine weitere Sprosse auf der Leiter nach oben, sofern jemand den Verlust etwas kritisch Hinterfragen zu können als „oben“ bezeichnen will.
 
Doch vorher noch etwas zum Thema Fundamentalismus...