3-3.1 Die potentiellen Zielgruppen

 
 
 
3. Erreichen der potentiellen Zielgruppen
 
 
 
„Sondern jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde
fortgezogen und gelockt wird.“
(Jakobus 1:14 – „NWÜ“)
 
 
 
 
3.1. Was man in einer Religion zu finden sucht und die damit verbundene Problematik
 
 
Einleitung:
 
Hier soll jetzt nicht eine fundamentalistisch Staatsreligion kritisch hinterfragt werden, wo schon die Kinder fest in ein religiöses System rein gezogen und dementsprechend verformt, oder geformt werden.
In eine Religion fest hineingeboren zu werden, ohne Ausblick auf einen möglichen Wechsel (aufgrund von Ängsten und möglicher Todesstrafe), ist zweifellos eine Problematik für sich.
Auch im 21.JH. wird tatsächlich noch das Recht eines Menschen auf eine freie Religionswahl und Ausübung beschnitten wie im finsteren Mittelalter.
Und eine Androhung, dieses Leben und das ewige Leben verwirkt zu haben, wenn man einer Religion den Rücken kehrt, ist weit mehr als eine persönliche Einengung an Auswahlmöglichkeiten.
Eine vorbestimmte Religion wird so zum emotionalen Zwang.
Insofern treffen hier einige erwähnte Kritikpunkte sehr wohl auf die Kinder zu, welche direkt von ihren Erziehungsberechtigten in den Ansichten der ZJ geprägt werden, wo vergleichbare Ängste geschürt werden.
 
Doch hier in der Einführung soll auf die menschlich nachvollziehbaren Gründe aufmerksam gemacht werden, sofern man die Freiheit besitzt sich eine Religion auszuwählen.
Während der Ausarbeitung der weiteren Kapitel hat es sich als sinnvoll herauskristallisiert, auf diese bewussten und unbewussten Wünsche im Vorfeld aufmerksam zu machen, welche auch beim „Wunsch“ ein ZJ zu werden, eine nicht unwesentliche Rolle spielen.